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Klassische Homöopathie

April 18, 2009 by Dirk 

Globuli

Similia similibus curentur

Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

Die Geschichte der Homöopathie
Die Homöopathie wurde entwickelt von dem deutschen Arzt und Chemiker Christian Friedrich Samuel Hahnemann, geboren 10.04.1755 in Meißen, gestorben 02.07.1843 in Paris.

HahnemannIm Jahre 1790 führte er seinen Chinarindenversuch durch, der ihn in kurzer Zeit recht berühmt machte. Er nahm täglich kleine Mengen Chinarinde ein und stellte dabei an sich die Symptome fest, die er sonst von dem Wechselfieber her kannte.
Daraus schloss er, dass eine Arznei, die beim Patienten Symptome hervorruft, die denen einer Krankheit ähnlich sind, diese Krankheit zu heilen vermag. Es ist nun vorzustellen, wie verwundert er darüber war und führte seine Forschungen fort.
Er formulierte das sogenannte Simileprinzip Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden - Similia Similibus curentur.

Potenzierung:
Sie beschreibt die Entwicklung der Arzneikraft durch Verschütteln, also Verdünnen. Je höher die Potenz, desto geringer die Konzentration des Wirkstoffs. Die Potenz “C 30″ beispielsweise bedeutet, dass der Ausgangsstoff 30 mal im Verhältnis 1:100 verdünnt und dabei 30 mal intensiv verschüttelt oder verrieben wurde.
Heilwirkung:
Für die Homöopathie ist der gesunde Organismus ein System in Balance. Im erkrankten Organismus ist dieses Gleichgewicht gestört. Die Homöopathie gibt dem Körper die Möglichkeit, dieses Gleichgewicht aus eigener Kraft (Lebenskraft) wieder herzustellen.

Homöopathen suchen deshalb die Ursache einer gesundheitlichen Störung im Gesamtkomplex Mensch, in dessen körperlicher und seelischer Ganzheit. Der Patient wird angeregt seine eigene Kraft gegen die Krankheit einzusetzen. Der Patient wird genau befragt und betrachtet, um ein möglichst umfassendes Bild der Symptome des Patienten zu erhalten.

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